Projektförderung
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Kleinprojektefonds in der Euroregion Elbe/Labe 2014 - 2020

 

Antragstellung im Online-Verfahren unter: eel.kpf-fmp.eu

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neue Anträge mit sämtlichen Unterlagen sind spätestens bis zum

18.01.2019 /12.00 Uhr

einzureichen (Zustellung des Online-Antrages

sowie aller Unterlagen per Post)

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Schulungstermin zum Abrechnungsverfahren 10.12.2018 verschoben  auf 09.01.2019, 15.00 Uhr in der geschäftsstelle der Euroregion

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Gemeinsam zur Vielfalt, Toleranz

und viel mehr...

Im Rahmen des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik (INTERREG V A) gewähren die Euroregionen an der sächsisch-tschechischen Grenze nach Maßgabe des Gemeinsamen Umsetzungsdokumentes Förderungen für Kleinprojekte der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Der Kleinprojektefonds zielt insbesondere auf die Durchführung von Begegnungsmaßnahmen, den so genannten people-to-people-Projekten ab und soll die grenzübergreifenden Kooperationen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens weiter intensivieren.

 

Was ist förderfähig: 

 
  • Organisation und Durchführung von Seminaren, Konferenzen und Informationsveranstaltungen
  • Organisation und Durchführung von Begegnungen, Erfahrungs-austauschen, Darbietungen, kulturellen und sportlichen Veranstaltungen
  • Gruppenaustausche, insbesondere Austausch von Kinder-, Jugend-, Studenten- und Schülergruppen, Bildungs-maßnahmen inkl. Sprachmodule zur Erhöhung von Sprachkompetenzen
  • Projekte der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für das Gebiet, Erstellen von mehrsprachigen Publikationen und Informationsmaterialien (mindestens in Deutsch und Tschechisch)
  • Erstellen von Analysen zur Vorbereitung von Projekten im Rahmen des Kooperationsprogramm
  • Entwicklung von Informations- und Kommunikations-systemen für den gemeinsamen Grenzraum

...und was nicht:

  • reine Sprachkurse
  • einsprachige Publikationen
  • parteipolotische Aktivitäten

Zuwendungsempfänger in Sachsen: 

      …und in Tschechien: 

  • Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts
  • Kommunale Gebietskörperschaften, deren Einrichtungen und Zusammenschlüsse
  • Sozialpartnerorganisationen, die keine Rechtspersönlichkeit besitzen, sofern ihre Vertreter befugt sind, in ihrem Namen rechtliche Verpflichtungen einzugehen und finanzielle Haftung zu übernehmen, z. B. DGB (Artikel 131 der EU-Haushaltsordnung)
  • Behörden und Organe der öffentlichen Verwaltung sowie durch sie errichtete und gegründete Organisationen
  • Bildungseinrichtungen
  • Wirtschafts- und Berufsverbände, Kammern
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit
  • weitere Organisationen siehe Umsetzungsdokument KPF – Anlage 1

Fördersatz

Die Höhe der Förderung beträgt max. 85 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben, höchstens jedoch 15.000 Euro aus EFRE-Mitteln. Der Eigenanteil beträgt mindestens 15 Prozent an den förderfähigen Gesamtausgaben.

Förderkriterien:

  • gemeinsame Planung des Projektes
  • gemeinsame Durchführung des Projektes
  • gemeinsames Personal für die Planung und Umsetzung des Projektes

Fördergrenzen

Die Gesamtausgaben für ein Kleinprojekt dürfen 30.000 Euro nicht überschreiten. Kleinprojekte, deren Gesamtausgaben geringer als 3.000 Euro für deutsche Begünstigte und 1.500 Euro für tschechische Begünstigte sind, werden nicht berücksichtigt.



 

   

Ansprechspartenr für deutsche Antragsteller: 

für tschechische Antragsteller: 

Viera Richter
Projektmanagerin Kleinprojektefonds
Tel.: +49 351 - 482 878 15
E-Mail: richter(at)elbelabe.eu

Hana Kosourová
Projektmanagerin Kleinprojektefonds
Tel.: +49 351 - 482 878 16
E-Mail: kosourova(at)elbelabe.eu

Milada Heinzlová
Projektkoordinatorin KPF
Tel.: +420 411 198 002
mail: milada.heinzlova(at)euroregion-elbe-labe.eu
 
Mgr. Jana Rožánková
Finanzbeauftragte KPF
Tel.: +420 411 198 002
mail: jana.rozankova(at)euroregion-elbe-labe.eu

 

Aktuelle Einreichungstermine - Sitzungen des Lokalen Lenkungsausschusses - Schulung der SAB für erfolgreiche Antragsteller

Projektanträge können laufend eingereicht werden, jedoch mindestens 3 Monate vor Projektbeginn. Eine Konsultation mit dem KPF-Sekretariat wird empfohlen.

                                 Deadline:                       Förderentscheidung:      Schulung zur Abrechnung am:

                                                                                                                             09.01.2019

                                 18.01.2019/12.00 Uhr                 08.03.2019                                noch offen

                                 03.05.2019/12.00 Uhr                 21.06.2019                                noch offen

                                 19.07.2019/12.00 Uhr                 06.09.2019                                noch offen

                                 11.10.2019/12.00 Uhr                 29.11.2019                                noch offen

                                         

 

 

Belehrung:
Projektentscheidung
Der Antragsteller kann gegen die Entscheidung des Lokalen Lenkungsaus-schusses innerhalb von 30 Kalendertagen nach Bekanntgabe der Entscheidung des Lokalen Lenkungsausschusses schriftlich Beschwerde bei der zuständigen Stelle des KPF-Projektsekretariates einlegen.

Auszahlung
Der Antragsteller kann gegen das Ergebnis der Prüfung des Auszahlungs-antrages innerhalb von 30 Kalendertagen nach Bekanntgabe des Prüfergebnisses schriftlich Beschwerde bei der zuständigen Stelle des KPF-Projektsekretariates einlegen.

 

 

 

 

Wichtige Dokumente und Unterlagen

1. ANTRAGSTELLUNG

  • Gemeinsames Umsetzungsdokument  (Umsetzungsdokumet)
  • Antragstellung online unter: eel.kpf-fmp.eu

  • Pflichtanlagen zum postalischen und elektronischen Antrag für deutsche Antragsteller:

    • Kostenplan (Bem.: ist bereits ist Bestandteil des Online-Antrages)
    • Satzung vom Antragsteller und vom tschechischen Partner
    • Vereinsregister-/Handelsregisterauszug vom Antragsteller und vom tschechischen Partner
    • Vertretungsberechtigung vom Antragsteller und vom tschechi-schem Partner
  • Einwilligungserklärung (für Datenschutz) vom Antragsteller und vom tschechischen Partner

     

    Weiterhin sind abzugeben: 

    Bei Projekten, die eine Vergabe von Leistungen an Dritte erfordern, sind die jeweils nationalen und europäischen vergaberechtlichen Bestimmungen in der jeweils geltenden Fassung zu beachten. Dies gilt auf der deutschen Seite ausschließlich für Begünstigte, die zur Einhaltung vergaberechtlicher Bestimmungen gesetzlich verpflichtet sind (öffentliche Träger).

    In allen übrigen Fällen ist ab einem voraussichtlichen Auftragswert von 1.000 Euro (netto) zum Nachweis des wirtschaftlichen und sparsamen Einsatzes der Fördermittel ein Preisvergleich, z. B. durch eine Internetrecherche, telefonische Nachfragen oder Preisvergleiche aufgrund gängiger Preislisten, vorzunehmen. Dieser ist in einem Vergabevermerk zu dokumentieren (s. UD, S. 10-11).

     

    Vergabepflichten öffentliche Auftraggeber:

    Für den Binnenmarkt relevante öffentliche Aufträge sind bekannt zu machen und unter Beachtung des Diskriminierungs-verbotes (Transparenzpflicht) zu vergeben. Die Entscheidung der Binnenmarkt-relevanz obliegt grundsätzlich dem öffentlichen Auftraggeber nach Prüfung der Umstände des Einzelfalls (wenn der Auftrag möglicherweise für Wirtschaftsteilnehmer in anderen Mitgliedstaaten von Interesse sein könnte, z.B. wegen: Auftragsvolumen, Größe und Struktur des Marktes, wirtschaftlicher Gepflogenheiten oder der geografischen Lage des Ortes.

2. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT/PUBLIZITÄT in der Umsetzung des Projektes 

Alle Fördermittelempfänger sind verpflichtet die Informations- und Publizitätsvorschriften der EU umzusetzen, u.a. auf die finanzielle Beteiligung der EU hinzuweisen sowie die entsprechenden Logos von der EU, INTERREG V A und der EEL zu veröffentlichen.

Weiterhin wichtig:

  • Verweise auf die EU-Förderung in Druckerzeugnissen, auf den Webseiten, in Texten, an Teilnehmer bei Veranstaltungen, an Tagungsunterlagen, TN-Berstätigungen, Bescheinigungen, in Presse-mitteilungen und öffentlichen Interwiews, Aufstellen von EU-Flagge, Plakate min. A3 mit Informationen zum Projekt auf Deutsch und Tschechisch (siehe auch S. 6, Punkt 3.4), etc.

  • Logo der Europäischen Union sowie des Förderprogramms INTERREG VA finden Sie hier
  • Logo der Euroregion EEL (*JPG) - (*TIF)
  • Schriftzug: "Das Projekt  ...(Projekttitel)... wurde aus Mitteln der Europäischen Union gefördert".

3. ABRECHNUNG

  • Abzugeben sind folgende Unterlagen:

    alle Abrechnungsunterlagen entsprechend des Zuwendungsvertrages, Punkt 11, unter anderem auch

  • Abschlussbericht mit integriertem Auszahlungsantrag (Formular ist im Online-System wie bei Antragstellung zu finden)
  • Belegliste postalisch und elektronisch (Belegliste)
  • Teilnehmerlisten (TN-Liste)
  • zu allen Positionen über 1.000 EUR netto Vergabevermerke mit 3  Preisvergleichen/Angeboten falls nicht bei der Antragstellung bereits abgegeben; von öffentlichen Auftraggebern Vergabevermerke mit 3 Angeboten zu allen Kostenpositionen sowie die Dokumentation der Binnenmarktrelevanz

  • Rechnungen im Original
  • Zahlungs- sowie Einzahlungsnachweise im Original (Handkassen-buch, Kontoauszüge) oder beglaubigte Kopien

  • Nachweise zu Bestellungen (Angaben in der Belegliste Spalte 7 - Datum, an dem das Wirtschaftsgut bindend bestellt bzw. ein Liefer- und Leistungsvertrag abgeschlossen wurde).

Hinweis: Für die Umrechnung der Ausgaben, die in einer anderen Währung als EURO getätigt wurden, wird der monatliche Buchungskurs der Europäischen Kommission vom Monat, in dem die Ausgaben der Kontrollinstanz vorgelegt werden, angewandt. Der monatliche Wechselkurs der Europäischen Kommission ist abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/budget/contracts_grants/info_contracts/inforeuro/index_de.cfm

 

4. AUSZAHLUNG

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt im Erstattungsprinzip und ausschließlich nach Vorlage und Prüfung bezahlter Originalrechnungen, beglaubigter Kopien oder gleichwertiger Buchung-/Zahlungsbelege, etc.

 

FÖRDERFÄHIGE AUSGABEN:

 

 

 

1. Ausgaben für externe Expertisen und Dienstleistungen

Die Ausgaben sind auf folgende Dienstleistungen Dritter beschränkt, die von anderen juristischen oder natürlichen Personen als dem Begünstigten im Rahmen des Kleinprojektes erbracht werden. Sie sind anhand von Belegen nachzuweisen!

Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Organisation und Durchführung der Maßnahmen:

  • Raummiete
  • Catering / Verpflegung
  • Dolmetscher- und Übersetzungsleistungen einschließlich Miete für Konferenztechnik
  • Honorare für Referenten und Fachkräfte
  • Künstlerhonorare
  • Reise- und Unterbringungskosten von Teilnehmern; dabei ist es unerheblich, ob der Teilnehmer aus dem Fördergebiet kommt oder nicht
  • Reise- und Unterbringungskosten von externen Sachverstän-digen, Referenten und Dienstleistern, sofern diese Kosten nicht anderweitig erstattungsfähig sind
  • Transportausgaben für Teilnehmergruppen
  • Sachpreise für Wettbewerbe
  • GEMA-Gebühren
  • Ausgaben für Pflichtversicherungen von Teilnehmern bei Veranstaltungen: Veranstaltungshaftpflicht-versicherung und Unfallversicherung.

2. Ausrüstung

Ausrüstungskosten sind direkte Kosten, die die Ausgaben für den Kauf oder die Anmietung von Ausrüstungsgegenständen, die zwingend für die Durchführung erforderlich sind.

Auf der deutschen Seite sind die Ausgaben auf geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß des Einkommenssteuergesetzes (§6 Absatz 2 EStG) in Höhe von 800 EUR netto beschränkt.

3. Personalausgaben und Büro- sowie Verwaltungsausgaben werden als Pauschale ohne Nachweise/Belege erstattet.

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